Sympathiegewinner: Sportland und Lotto Brandenburg suchen besonders fleißige Ehrenamtliche

07.09.2021

Ohne sie stünde der Sport still, wäre das Sportland trist und leer: Brandenburgs ehrenamtliche Helfer in den Sportvereinen sorgen mit ihrem großen Engagement seit jeher dafür, dass sich die Aktiven ganz ihrem Sport hingeben können. Den hunderttausenden Sportlerinnen und Sportlern die besten Bedingungen zu bieten, um ihrer Leidenschaft nachzugehen, ist die Herzensaufgabe der fleißigen Helfer.


Diese Aufgabe ist seit dem Beginn der Pandemie noch größer geworden, die Anforderungen an die Ehrenamtlichen komplexer. Zu den Trainings- kamen nun auch Hygienepläne hinzu, zu den Ergebnis- noch die Kontaktlisten. Doch Brandenburgs Ehrenamtler stemmten auch diese Aufgabe, ließen sich durch Lockdowns nicht entmutigen und hielten ihrem Verein die Treue – und ihn so am Leben.


Mehr denn je also haben die Ehrenamtlichen des Sportlandes eine besondere Wertschätzung verdient. Mit dem Ehrenamtspreis „Sportsympathiegewinner“ geben der Landessportbund Brandenburg e.V. und die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH den Aktiven, Vereinen und allen anderen Sportfans die Möglichkeit, ihren Ehrenamtlichen eine derartige Wertschätzung auf großer Bühne entgegenzubringen. Daher sind ab sofort alle aufgerufen, ihre „Sportsympathiegewinner 2021“ zu nominieren.


Und eigentlich kennt jeder diese Unermüdlichen, für die Tage mehr als 24 Stunden zu haben scheinen und bei denen sich jeder fragt, wie sie das alles für den Club leisten können. Die selbst am späten Abend oder am freien Wochenende sofort bereit sind, einzuspringen und anzupacken. Die in Zeiten, in denen der Vereinssport nicht möglich war, Sport im Verein zumindest online möglich machten. Gesucht werden also Freiwillige, die regelmäßig besondere, beispielhafte Leistungen erbringen.

Die Vorschläge mit schriftlicher Begründung sind bis zum 15. Oktober 2021 zu Händen von Antje Edelmann an die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam oder per E-Mail an edelmann@lotto-brandenburg.de zu senden. Bewerbungsbögen gibt es unter www.lsb-brandenburg.de. Die drei Gesamtsieger erhalten von Lotto Brandenburg 500 Euro für ihre Vereinskasse und einen Siegerpokal. Weitere 17 Platzierte dürfen sich über einen Pokal sowie über jeweils 350 Euro Vereinsgeld freuen.

Foto: LSB

Übungsleiter C Grundausbildung im November

25.08.2021

Übungsleiterausbildung beim Kreissportbund Spree- Neiße e.V.

Für alle, die sich in Ihrem Verein als Übungsleiter, Trainer engagieren und Ihre Erfahrungen weitergeben möchten, bietet der Kreissportbund Spree- Neiße e.V. die Möglichkeit, die Übungsleiter C-Lizenz (Breitensport) noch in diesem Jahr zu beginnen.

Den ersten Schritt bildet dafür der Grundlehrgang, der vom 13. – 28.11. jeweils Samstag und Sonntag in Spremberg stattfindet. Hier werden für die zukünftige ehrenamtliche Arbeit die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Dabei ist der Grundlehrgang der erste von drei Bausteinen zur C-Lizenz. Ziel des Grundlehrganges ist es, den Aufbau und die  methodisch richtige Reihenfolge der Inhalte in einer Trainingseinheit zu vermitteln.

Grundlehrgang 50 LE
Ort: Spremberg, Berufsorientierende Oberschule
Termine:  13.+14.11./ 20.+21.11./ 27.+28.11.2021
Gebühr:  100,00 Euro
Anmeldung bis: 29.10.2021

hier kommt ihr zu unserer online Anmeldung >>>

Kita Olympiade Tour endet nach einem Monat in Kolkwitz

In diesem Jahr war die Kita Olympiade „Immer in Bewegung mit Fritzi“, ein Sportprogramm mit der Brandenburgischen Sportjugend, eine besondere Herausforderung für die Geschäftsführung des Kreissportbundes/Kreissportjugend Spree Neiße. Zentrale Veranstaltungen waren noch nicht planbar. Aber pünktlich zu den kleinen Öffnungen durch das Land Brandenburg machte sich unser Team auf zu den Kindergärten in unserem Flächenlandkreis Spree Neiße.

Dank der guten Zusammenarbeit mit den Städten, Gemeinden, Ämtern aus Döbern Land – Drebkau – Guben – Kolkwitz – Spremberg und der langjährigen Unterstützung durch die Volksbank Spree Neiße eG konnten wir 400 Kinder in 32 Kindergärten erreichen. „Es ist einfach wieder schön den Sport in den Landkreis zu tragen, einen kleinen Wettbewerb anzubieten, Kids für den Sport zu motivieren und strahlende Kinderaugen zu sehen.“ so Daniel Zeidler, Jugendkoordinator der Kreissportjugend im Kreissportbund Spree Neiße e.V.

Die Olympiade Tour begann am 25.05.21 in Guben und endete nach einem Monat am 25.06.21, pünktlich vor Beginn der Sommerreisen der Familien, in Kolkwitz. Es liegen viele Kilometer hinter unserem Team, zwei bis drei Kitas am Tag konnten angezielt werden und das Wetter meinte es meistens gut mit unserem Organisationsteam. 

„Wir wollen die Kinder für den Sport begeistern und waren froh, dass wir nun wieder die Kids erreichen können. Jedes Kind und jede Kita, die sich in Kooperation mit den Städten, Ämtern und Gemeinden gemeldet hat, haben wir dezentral aufgesucht und am Ende waren alle Sieger. Über 400 Pokale und Medaillen haben wir gerne an die Kids überreicht und freuen uns, wieder die kleinen Olympioniken zu erreichen. Im nächsten Jahr sollten zentrale Olympiaden aber wieder das Ziel sein“ so Göran Winter, Geschäftsführer des Kreissportbundes.

Ein großer Dank noch einmal an alle Kooperationspartner, Unterstützer und Förderer des Sportes. 

Comeback: Sportland kehrt aus dem Lockdown zurück

02.06.2021

Endlich ist es soweit: Ab dem 3. Juni können so gut wie alle Aktiven des Sportlandes wieder in ihren Sport, in ihren Verein zurückkehren. Denn nach dem heutigen (01.06.) Beschluss des Landeskabinetts werden viele Einschränkungen der Pandemiemaßnahmen mit dem Inkrafttreten der neuen Eindämmungsverordnung am 3. Juni wegfallen. Dann ist der Kontaktsport im Freien ohne Personenbeschränkung und ohne Tests wieder möglich. Erlaubt ist zudem auch der Sport mit Kontakt in der Halle – dort allerdings noch mit einer Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 30 und unter der Voraussetzung aktueller negativer Tests. Wie Ministerpräsident Dietmar Woidke in einem Statement hinzufügte, fallen darunter auch die für den Schulbesuch verpflichtenden Tests. Außerdem dürfen, so heißt es in der Pressemitteilung der Staatskanzlei weiter, die Schwimmerinnen und Schwimmer des Landes wieder ins kühle Nass, um zu trainieren – anfangs (ab 3. Juni) zwar nur in den Freibädern, ab 11. Juni öffnen dann aber auch die Schwimmhallen.
Der Schulsport für Schülerinnen und Schüler ist wieder uneingeschränkt möglich.

Öffnungsschritte im Überblick

Outdoor (ab 3. Juni):

Bei der Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel gilt nur noch: Zutritt für Aktive, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Mannschaften können also draußen wieder trainieren und spielen. Schwimmerinnen und Schwimmer können ab diesem Tag wieder Freibäder nutzen.

Indoor (seit 1. Juni):

In geschlossenen Räumen muss auf Folgendes geachtet werden:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • Zutritt nur für Aktive, die einen Termin haben, keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen, negativ auf eine COVID-19-Infektion getestet sind,
  • die Personendaten aller Sportlerinnen und Sportler müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden,
  • Maskenpflicht in den Umkleideräumen,
  • Untersagung der gemeinsamen Ausübung von Kontaktsport mit mehr als 30 Sportlerinnen und Sportlern,
  • regelmäßiges Lüften.

Indoor (ab 3. Juni)

Ab diesem Tag gelten auch die Schultests für den Testnachweis im Sportbetrieb. Die Landesregierung erklärt: „Schülerinnen und Schüler können, sofern sie noch nicht volljährig sind, als Testnachweis eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Selbsttests vorlegen. […] Damit gilt die gleiche Regelung wie in Schulen auch für den Sport. Kinder im Alter unter 6 Jahren sind von der Testpflicht auch hier befreit.“

Indoor (ab 11. Juni)

Schwimmerinnen und Schwimmer können nun auch wieder in die Schwimmhallen zurück.

Alle Öffnungen und Regelungen werden erst wirksam, wenn die entsprechende Eindämmungsverordnung aktualisiert und veröffentlicht wurde.

Start der Kita Olympiaden

25.05.2021

Nach langem Warten konnten wir heute mit unseren Kita Olympiaden im Landkreis Spree Neiße starten. Leider in diesem Jahr noch dezentral und natürlich unter Einhaltung der Corona Regeln, aber besser als nichts.

Nach dem Motto „Immer in Bewegung mit Fritzi“ ging es diese Woche nach Guben. Gemeinsam mit Simone Liese, Koordinatorin für Kinder, Jugend und Sport der Stadt Guben, wurden die sportlichsten Vorschulkinder der Kita Kinderträume, Montessori und Waldhaus ermittelt.

Am Ende waren alle Teilnehmer die Gewinner und es war einfach schön die Kids in Bewegung und mit leuchtenden Kinderaugen zu sehen.

Wichtige Hinweise des Ministeriums zu aktuellen Lockerungen

17.05.2021

Mit dem zunehmenden Erfolg im Kampf gegen die Pandemie kommt nun auch wieder Bewegung in das Sportland. Die bereits erfolgten bzw. von der Landesregierung angekündigten Lockerungen der Pandemiemaßnahmen lassen vermehrt den Trainingsbetrieb auf Sportplätzen und bald auch in Sporthallen wieder zu – unter bestimmten Bedingungen. Die wichtigsten: Die Inzidenzzahlen in den jeweiligen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten müssen stabil unter 100 sein und die obligatorischen Hygienemaßnahmen greifen. Zu diesen Grundpfeilern der Öffnungen für die gesamte Gesellschaft gesellen sich noch einige sportspezifische Bedingungen. Welche das sind, hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) in einer Übersicht für die Aktiven des Sportlandes zusammengefasst.

Übersicht des MBJS zu den Regeln im Sport

In der Übersicht sind darüber hinaus auch Regelungen für die Wartung von Sportstätten bzw. -geräten sowie die Pflege von Tieren im Rahmen des Sportbetriebs enthalten. Die wichtigsten Antworten finden Sie gleich hier:

Die Größe der Trainingsgruppen ist derzeit in allen Altersklassen begrenzt. Während diese Begrenzung für kontaktlosen Sport im Freien am 21. Mai fällt, bleibt sie für den Kontaktsport erst einmal noch bestehen. Zählen dabei auch Geimpfte und Genesene mit dazu?

Nein. Geimpfte und Genesene zählen bei zahlenmäßigen Begrenzungen nicht mehr mit. Das heißt, sie werden nicht miteingerechnet, wenn es um die Gruppengröße geht. Das gilt im Übrigen auch für reine Kindergruppen.

Der Kontaktsport im Freien wird ab 21. Mai wieder erlaubt. Auf was ist dabei zu achten?

Alle Personen müssen symptomfrei sein. Entsprechende Symptome sind laut MBJS unter anderem Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber sowie Geruchs- oder Geschmacksverlust. Aussetzen müssen auch die Aktiven, bei denen ein sonstiger Anhaltspunkt für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Zudem muss ein negativer Test gemäß § 2 Nummer 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorliegen.

Was muss beim Indoor-Sport, der ab 1. Juni unter strengen Bedingungen wieder möglich sein wird, beachtet werden?

Zunächst erst einmal: Was für den Kontaktsport im Freien gilt, ist auch für den kontaktlosen Indoor-Sport nötig – nämlich Symptomfreiheit und ein negativer Test. Darüber hinaus müssen unter anderem der Zutritt gesteuert, Termine im Voraus vergeben und das Abstandsgebot stets eingehalten werden. Letzteres sorgt auch dafür, dass die Maximalzahl einer Trainingsgruppe von der Raumgröße abhängt. Zudem muss regelmäßig gelüftet werden.

Welche Art Tests sollten Aktiven vorweisen können?

Für den Bereich des Sports kommen im Wesentlichen zwei Varianten eines Testnachweises in Betracht:  Dazu gehört der schriftlich oder digital ausgestellte Nachweis eines Testzentrums, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Auch ein Nachweis auf Grundlage eines sog. Selbsttests, der ebenfalls nicht älter als 24 Stunden sein darf, ist möglich. Die Selbsttests müssen gemäß § 2 Nummer 7 lit.a) COVID-19-Schutzmaßnamen-Ausnahmeverordnung „vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfinden, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist“. Was dies genau im Einzelnen für Sportausübende, Trainerinnen und Trainer und die Vereine bedeutet, wird das MBJS noch separat erläutern und anschließend auch an dieser Stelle veröffentlicht.

Gelten auch bei der Testpflicht Ausnahmen?

Ja. Die Testpflicht gilt nicht für geimpfte und genesene Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impf- bzw. Genesenennachweises sind und diesen Nachweis erbringen (gem.§ 2 Nr. 2 bis 5, § 3 Abs. 2 sowie § 7 Abs. 2 der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung), denn sie sind negativ Getesteten gleichgestellt.

Aktuelle Eindämmungsverordnung (gilt bei einer Inzidenz unter 100)

Bundesnotbremse (gilt bei einer Inzidenz über 100)

Vier Euro pro Vereinsmitglied für Hygienemaßnahmen

29.04.2021

Im Dezember wurde sie vom Landtag beschlossen, nun fließt sie – die finanzielle Unterstützung für Sportvereine bei der Durchführung der Hygienemaßnahmen. In den nächsten Tagen werden alle 3.003 Vereine des Sportlandes diese besondere Art der Corona-Hilfe in ihre Kassen gespült bekommen – pauschal und antragslos. Denn ausgezahlt werden die vier Euro pro Vereinsmitglied heute direkt über den Landessportbund, der diese finanzielle Hilfeleistung durch das Land bereits im Herbst 2020 vorgeschlagen und anschließend vorangetrieben hatte. „Diese zusätzliche Unterstützung für unsere Vereine ist ein klares Signal an das Sportland mit seinen mehr 340.000 Mitgliedern, dass unsere Leistungen, aber auch unsere Probleme nicht vergessen werden“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Neubert. „Großer Dank dafür gebührt den Landtagsabgeordneten, vor allem aber auch unserer Finanzministerin Katrin Lange und unserer Sportministerin Britta Ernst, die sich für diese Förderung eingesetzt haben.“

Gleichzeitig aber sieht Neubert dieses deutliche Signal – immerhin geht es um knapp 1,4 Millionen Euro – auch als Verpflichtung des Landes, den Vereinen sobald es die Umstände zulassen, die praktische Umsetzung der Hygienemaßnahmen zu ermöglichen. „Der Großteil unserer Vereine hat seit Monaten ausführliche Hygienepläne in den Schubladen, die ihre Funktionalität auch schon in der Praxis bewiesen haben. Durch die neue finanzielle Unterstützung erhalten sie einen Zuschuss, diese Pläne an die neuen Gegebenheiten anzupassen, um so den Sport auch unter den aktuellen Bedingungen und Einschränkungen sicher durchführen zu können. Der erhöhte Aufwand muss aber auch bei den künftigen Entscheidungen über Pandemiemaßnahmen und Hilfen der Landesregierung unbedingt weiter berücksichtigt werden.“

Neue Corona-Regeln: Wichtige Antworten für Vereine

Die neue Eindämmungsverordnung des Landes, die zum Teil auf die Bundesnotbremse verweist, ermöglicht bei einer Inzidenz über 100 das kontaktlose Sporttreiben im Freien für Kinder unter 14 Jahren. Bedingungen: Neben der Maximalanzahl von fünf Kindern in einer Gruppe müssen Anleitungspersonen einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Unter den Übungsleitern des Landes ist nun vor allem eine Frage bei der Umsetzung aufgetaucht: Welche Art an Test ist erlaubt? Das zuständige Ministerium für Jugend, Bildung und Sport verweist auf Anfrage des Landessportbundes lediglich auf den Passus in der Bundesnotbremse (§ 28b Absatz 9 Satz 1), in dem es heißt: „Anerkannte Tests im Sinne dieser Vorschrift sind In-vitro-Diagnostika, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind und die auf Grund ihrer CE-Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinproduktegesetzes erteilten Sonderzulassung verkehrsfähig sind.“ Doch was heißt das für die Praxis? Nach diesem Passus sind sowohl Schnelltests als auch Antigen-Tests zur Eigenanwendung erlaubt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Liste an entsprechend zugelassener Schnelltests bzw. Selbsttests zusammengestellt. Die durchgeführten Tests müssen dokumentiert und 14 Tage aufbewahrt werden. (Siehe § 1 Satz 4 der aktuellen Eindämmungsverordnung)

Zur Übersicht der erlaubten Schnelltests

Zur Übersicht der erlaubten Selbsttests

Auch die Bedingungen, unter denen die verschärften Einschränkungen wieder aufgehoben werden, sind in der Bundesnotbremse neu geregelt. Dort heißt es: „Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen […] an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen […] außer Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der […] maßgeblichen Tage.“ Die Landkreise und kreisfreien Städte geben die entsprechenden Tage bekannt, ab denen die Maßnahmen in der jeweiligen Region nicht mehr gelten.

Weitere Informationen zu den aktuell gültigen Regeln gibt es hier:

Märkische Umsetzung der Bundesnotbremse mit Licht und Schatten für Brandenburger Vereinssport

Siebte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

Gemeinsame Stimme des Sports an die Landesregierung

30.03.2021

Zehn Kreis- und Stadtsportbünde unseres Landes Brandenburg haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben, initiiert vom Kreissportbund Dahme-Spreewald e.V., an die Landesregierung gewannt und auf die bestehende Situation und Notwendigkeit der Beachtung des Kinder- und Jugendsports in Pandemiezeiten nachdrücklich hingewiesen.

Wir fordern die sofortige Nachbearbeitung der Verordnungen und die Öffnung des Sports.

Pandemiegerechte Bewegung im Verein ist ein potentieller Weg, keine Gefahr

Die SARS-CoV-2, Covid 19 Pandemie mit veränderten Mutationen, ist für die gesamte Menschheit eine schwere Prüfung. Dass ab gewissen Inzidenzwerten Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig sind, wissen wir alle und stehen dazu.

Fest steht aber auch, dass gerade Sport und Bewegung an der frischen Luft eine wichtige Prophylaxe darstellt. Das Sport bei gewissen Inzidenzwerten nur kontaktlos getrieben werden kann, ist uns auch bewusst. Doch auch die Psyche, vor allem von Kindern, darf hier nicht außer Acht gelassen werden.
Alle Sportvereine hatten im Vorfeld des letzten Lockdowns klare Regeln und Hygienekonzepte erarbeitet, die eben diesen kontaktlosen Sport, vor allem für den Kindersport ermöglicht hätten.

Die Nichtberücksichtigung dieser Konzepte stellt ein Misstrauensvotum gegenüber dem organisierten Breitensport und damit insbesondere seinen bestens ausgebildeten Trainern und Übungsleitern dar. Gerade im organisierten Sport, sind Kinder besser zu Händeln, als auf jedem Spielplatz, auf jeder Straße und an den Treffpunkten, wo Kontakte stattfinden.

Unter Berücksichtigung der erarbeiteten Hygienekonzepte, sind und waren unsere gut ausgebildeten Trainer in der Lage Trainingsprogramme zu entwickeln, mit denen Kindergruppen kontaktlos, aber in sozialer Interaktion, ausreichend Bewegung haben können. Die Vermittlung von Hygieneregeln an unsere Kinder durch vertraute Personen, stellt in unseren Augen einen unschätzbaren pädagogischen Wert dar. Die
im vertrauten Kreis der Sportgruppe erlernten Verhaltensweisen, werden durch die Kinder besser verstanden und in das tägliche Leben integriert. So kann der Sport helfen erforderliche Maßnahmen zu erklären und umzusetzen.

Das Sperren von weitläufigen Sportplätzen ist aus unserer Sicht ein falsches Signal, wenn zur gleichen Zeit auf Spielplätzen und Gehsteigen ein unkontrolliertes Kontakt Geschehen stattfindet. Mit permanenten Testungen der zum Einsatz kommenden Übungsleiter/Trainer, kann verhindert werden, dass wie befürchtet Übertragungen/Ansteckungen stattfinden.

Bei zukünftigen Lockdown Entscheidungen fordern wir von den Entscheidungsträgern, gerade den Kindersport als letztes zu verbieten. Es um durchorganisiertes Training mit Abstand an der frischen Luft. Dabei muss auch vor allem der Gesundheitsaspekt von Motorik, Herz und Kreislauf Stabilisierung, Fettverbrennung und psychologische
Stabilität in Betracht gezogen werden.

Mit unserer Unterschrift bekunden wir, dass wir Sportler, hier vor allem die gut ausgebildeten Übungsleiter und Trainer, wiederholten Sperrungen von Sportplätzen und Trainingsbetrieb von Kindern unter den vorgenannten Bedingungen, ablehnend gegenüberstehen.
Mit der Forderung an alle Entscheidungsträger, diese unsere Hinweise künftig in die Überlegungen einzubeziehen, wünschen wir für uns allen gemeinsam maximale Erfolge im Kampf gegen die Pandemie.

Unterstützt und befürwortet durch:
Kreissportbund Dahme-Spreewald e.V.
Kreissportbund Prignitz e.V.
Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin e.V.
Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V.
Kreissportbund Uckermark e.V.
Kreissportbund Havelland e.V.
Kreissportbund Teltow-Fläming e.V.
Kreissportbund Spree-Neiße e.V.
Kreissportbund Barnim e.V.
Stadtsportbund Frankfurt (Oder) e.V.
Stadtsportbund Cottbus e.V.