Kategorie-Archiv: Allgemein

Begleitgremium gegründet: „Aufsichtsrat“ für das Netzwerkbüro ins Leben gerufen

26.01.2026

Cottbus. Das Begleitgremium für das „Netzwerkbüro für Nachhaltigkeit im Sport in der Lausitz“ hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Partner gegründet. Bei konstruktiven Gesprächen wurden die nächsten Schritte besprochen und eine kurze Rückschau gehalten. „Ich denke, das Netzwerkbüro hat einen ersten Meilenstein erreicht. In den nächsten Wochen und Monaten wird es jetzt darum gehen, unsere Beratungen auszubauen und mit noch mehr Vereinen ins Gespräch zu kommen und bei den in Vorbereitung befindlichen Netzwerktreffen konkrete Impulse zu setzen“, sagt Netzwerkleiter Jona Peters.

Jona Peters, Gastgeber bei der Bildung des Begleitgremiums.

Oliver Bathe von der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL), Julia Meißner (Referentin im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport MBJS des Landes Brandenburg), Christian Braune (Referatsleiter Sportentwicklung beim Landessportbund Brandenburg), Norman Grätz (Geschäftsführer Kreissportbund KSB Dahme-Spreewald), Petra Köckritz (GF KSB Elbe-Elster), Holger Mudrick (GF KSB Oberspreewald-Lausitz), Simone Golly (Sportjugend Oberspreewald-Lausitz) und Göran Winter (GF KSB Spree-Neiße) sowie die Geschäftsführung des Stadtsportbundes Cottbus als Projektträger mit Geschäftsführer Sebastian Grothe und Stellvertreter Rocco Pietsch diskutierten intensiv und zielgerichtet die kommenden Aufgaben. Das Begleitgremium wird als eine Art „Aufsichtsrat“ die Arbeit des Netzwerkbüros bis zum vorläufig geplanten Projektende 2028 begleiten und überwachen.

In einem kurzen Abriss zur Entstehung – die ersten Überlegungen und Konzeptionen reichen bis ins Jahr 2022 zurück – skizzierte Grothe die Entwicklung des Netzwerkbüros, das seit Herbst 2025 personell komplett ist und sich seitdem im Arbeitsmodus befindet. Als zentrale Anlaufstelle für rund 900 Vereine in Süd-Brandenburg soll das Netzwerkbüro den Weg in eine ökologische, ökonomische und sozial nachhaltigere Zukunft ebnen und so seinen Anteil am Strukturwandel in der Transformationsregion leisten. In den ersten Wochen wurden bereits zahlreiche Vor-Ort-Beratungen durchgeführt und wichtige Sport-Themen in der Transformationsregion identifiziert. Mit dem Internationalen Springer-Meeting (am 28. Januar in der Lausitz-Arena) wird bereits eine Sport-Großveranstaltung in der Umsetzung eines Nachhaltigkeits-Konzeptes intensiv unterstützt.

Das Begleitgremium beim Rundgang durch das Para-Center Cottbus.
Das Begleitgremium beim Rundgang durch das Para-Center Cottbus.

Oliver Bathe als Vertreter der WRL, die für die Finanzierung des Projekts aus Mitteln der STARK-Förderung  („Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten“) verantwortlich ist, lobte ausdrücklich die schnelle Bildung des Begleitgremiums und die ersten Arbeitsschritte. Bei der Akquise von Fördermitteln komme dem Netzwerkbüro eine wichtige Lotsenfunktion zu, aber eine direkte Förderberatung oder sogar rechtliche Beratung sei nicht im Projekt vorgesehen, so Bathe. Hier sollten Vereine weiterhin vorhandene Angebote von Fördermittelberatern von Land und Bund nutzen. Christian Braune vom LSB machte darauf aufmerksam, dass in Brandenburg nur selten bis gar nicht Förderquellen wie Stiftungen genutzt werden.

Alle Vertreter der Kreis- und Stadtsportbünde waren sich darin einig, auch den Schulterschluss mit den Kommunen zu suchen und hier auf die Landkreise und die Stadt Cottbus zuzugehen und mit dem Projekt um mehr Nachhaltigkeit zu werben. In Cottbus hat bereits ein erstes Gespräch mit dem Klimaschutzmanager stattgefunden. Bei den in diesem Jahr durchzuführenden Mitgliederversammlungen wird das Netzwerkbüro auf Wunsch der KSB vor Ort sein, um über seine Angebote mit den Vereinen ins Gespräch zu kommen und so Vorhalte oder Ängste abzubauen.  Holger Mudrick vom KSB Spree-Neiße wünschte sich regelmäßige Informationen und eine möglichst verständliche Sprache, um bei älteren Vereinsvorständen keine unnötigen Sprachbarrieren aufzubauen.

Stadtsportbund-Geschäftsführer Sebastian Grothe beim virtuellen Rundgang durch die im Bau befindliche Trampolin-Halle.
Stadtsportbund-Geschäftsführer Sebastian Grothe beim virtuellen Rundgang durch die im Bau befindliche Trampolin-Halle.

Nach dem formellen Teil nutzten fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, um sich bei einem Rundgang durch das Sportzentrum Cottbus über die vollzogenen und geplanten Veränderungen zu informieren. Detlef Uibel (Bundesstützpunktleiter Radsport), Felix Schoch (Bundesstützpunktleiter Gerätturnen) und Ralf Paulo (Leiter Bundesstützpunkte Para Sport Brandenburg) sowie Felix Dubrau (Infrastrukturmanager Olympiastützpunkt) stellten sich den Fragen. Im Mittelpunkt des Rundgangs: der Bau einer neuen Spezial-Sporthalle für das olympische Trampolinturnen, die bis Ende des Jahres für 12 Millionen Euro entstehen wird. Abschließend war mit einer 3D-Brille schon ein virtueller Rundgang durch das Bauwerk möglich.

Jona Peters als Netzwerkleiter machte in seiner Präsentation auch auf die kommenden Veranstaltungen in diesem Jahr aufmerksam. Das erste Netzwerktreffen findet am Donnerstag, 12. März, in der Aula der Lausitzer Sportschule Cottbus statt (Beginn: 16 Uhr). „Wir planen in diesem Jahr, wahrscheinlich im dritten Quartal, noch ein weiteres Netzwerktreffen – dann in der Fläche, also bei den Vereinen vor Ort“, sagt Peters. Neben dem Netzwerken und Kennenlernen von Best-Practise-Beispielen stehen bei diesen Veranstaltungen Impulsvorträge mit Praxisbezug und der Wissenstransfer im Mittelpunkt. „Daneben sind vier kleinere Informationsveranstaltungen geplant. Ein Herzstück für mich bleiben aber die Gespräche vor Ort bei den Vereinen“, so Jona Peters.

Detlef Uibel, Bundesstützpunktleiter Radsport, begrüßte die Gäste im Lausitz Velodrom.
Detlef Uibel, Bundesstützpunktleiter Radsport, begrüßte die Gäste im Lausitz Velodrom.

Text/Fotos: Thomas Juschus

Diese Änderungen/ Verbesserungen für Sportvereine und Ehrenamtliche kommen 2026

02.01.2026

DOSB Bericht, 19.12.2025

Mehr Geld, weniger Bürokratie: Das Steueränderungsgesetz bringt Vereinen echte Vorteile. Von höheren Pauschalen bis zu besseren Haftungsregeln. Erfahre, was das fürs Ehrenamt und deinen Sportverein ab dem 1. Januar 2026 bedeutet!

Das Steueränderungsgesetz enthält spannende und wichtige Neuerungen für alle Sportvereine in Deutschland.

Das Steuer-was? Genau. Noch nie gehört und wenn doch, dann wahrscheinlich nicht so richtig verstanden. Dabei ist für Vereine wichtig, was dort drin steht. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hilft deshalb bei der Übersetzung.

Die Bundesregierung hat im September den Entwurf des Steueränderungsgesetzes 2025 beschlossen, der Bundesrat am 19. Dezember zugestimmt. Dadurch treten zum Jahresbeginn 2026 neue steuerliche Regelungen in Kraft, die vor allem Sportvereine und ehrenamtlich Engagierte entlasten sollen. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen, das Ehrenamt attraktiver zu machen und Vereinen mehr finanziellen Spielraum zu geben.

Die Änderungen sind zugleich das Ergebnis einer über viele Jahre hinweg beharrlichen Interessenvertretung des organisierten Sports, der sich lautstark für bessere rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen für Vereine eingesetzt hat. 

Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick: 

Freigrenze: Mehr steuerfreier Spielraum für Vereine 

  • Vereine dürfen ab 2026 mehr Geld aus wirtschaftlichen Aktivitäten steuerfrei behalten. Die sogenannte Freigrenze steigt von 45.000 auf 50.000 Euro pro Jahr.
  • Das hilft allen Vereinen, die aus ergänzendem wirtschaftlichen Betrieb Geld verdienen (z.B. Vereinsgaststätte oder Vereinsheim-Bewirtung, Werbung auf Trikots oder Sportplätzen, Verkauf von Fanartikeln, Organisation von Festen oder Veranstaltungen).

Pauschalen: Höhere steuerfreie Vergütungen für Ehrenamtliche

  • Die  Übungsleiterpauschale steigt um 10 % von 3.000 auf 3.300 Euro.
  • Die Ehrenamtspauschale steigt um gut 14 % von 840 auf 960 Euro.
  • Damit dürfen Vereine ihren Übungsleiter*innen und Ehrenamtlichen in Zukunft mehr Geld zahlen, ohne dass die Empfangenden darauf Steuern zahlen müssen.

Haftung: Besserer Haftungsschutz für Ehrenamtliche 

  • Ehrenamtliche sind künftig besser vor persönlicher Haftung geschützt, wenn sie unbeabsichtigt einen Schaden verursachen.
  • Der Schutz gilt nun bis zu einer Vergütung von 3.300 Euro pro Jahr
  • Bisher lag diese Grenze bei nur 840 Euro
  • Das bedeutet: Die Risiken bei der Übernahme eines Ehrenamtes sinken.  

Zeitnahe Mittelverwendung: Weniger Bürokratie für kleine und mittlere Vereine

  • Die Freigrenze bei der Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung wird deutlich von 45.000 auf 100.000 Euro angehoben.
  • Ein gemeinnütziger Sportverein darf seine Mittel nicht auf Dauer ansammeln, sondern muss sie grundsätzlich zeitnah, also in der Regel bis zum Ende des übernächsten Kalender- oder Wirtschaftsjahres, für die satzungsgemäßen Zwecke einsetzen.
  • Um Vereine zu entlasten, galt bisher: Wenn die gesamten Einnahmen eines Vereins im Jahr nicht mehr als 45.000 Euro betragen, dann muss der Verein die „zeitnahe Mittelverwendung“ nicht nachweisen.
  • Praktisch bedeutete das: Kleine Vereine konnten ihre Mittel auch etwas länger zurücklegen, ohne dass das Finanzamt prüft.
  • Mit der neuen Regelung ist diese Freigrenze auf 100.000 Euro erhöht worden. Das bedeutet: Vereine mit geringeren Einnahmen müssen künftig nicht mehr nachweisen, dass sie ihre Mittel sofort ausgeben.

Sphärenzuordnung: Einfachere Buchführung bei geringeren Einnahmen

  • Solange ein Verein weniger als 50.000 Euro aus wirtschaftlichen Aktivitäten einnimmt, gilt künftig:Keine aufwendige Aufteilung der Einnahmen in verschiedene steuerliche Bereiche mehr nötig
  • Bei gemeinnützigen Vereinen unterscheidet das Steuerrecht verschiedene Sphären (Bereiche):
    • Ideeller Bereich (z. B. Mitgliedsbeiträge, Spenden) → steuerfrei
    • Vermögensverwaltung (z. B. Zinsen, Vermietung von Vereinsheimen) → meist steuerfrei
    • Zweckbetrieb (z. B. Eintrittsgelder bei Sportveranstaltungen) → steuerbegünstigt
    • Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb (z. B. Vereinsfeste, Werbung, Vereinsgaststätte) → steuerpflichtig
    • Die Einnahmen müssen normalerweise sorgfältig diesen Sphären zugeordnet und getrennt verbucht werden. Das bedeutet: viel Bürokratie.
  • Bisher galt: Wenn ein Verein aus seinem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb maximal 45.000 Euro pro Jahr einnimmt, bleibt dieser Bereich körperschaft- und gewerbesteuerfrei (s. oben „Freigrenze“: Diese Grenze wird auf 50.000 Euro angehoben).
  • Das bedeutet weniger Verwaltungsaufwand, weil kleine und mittlere Vereine ihre Einnahmen nicht mehr kompliziert auseinanderrechnen müssen (z. B. welcher Teil vom Vereinsfest zweckbetrieblich, welcher wirtschaftlich war).
  • Wichtig: Vereine mit Einnahmen über 50.000 Euro aus wirtschaftlicher Betätigung müssten dies jedoch weiter tun.

Photovoltaik: Solarstrom auf dem Vereinsdach wird rechtssicher

Ab 2026 gilt klar: 

  • Der Betrieb von Photovoltaik- oder Solaranlagen ist unschädlich für die Gemeinnützigkeit, auch wenn Strom ins Netz eingespeist wird
  • Das bedeutet: Vereine können sich nun ohne rechtliche Unsicherheit an der Energiewende beteiligen.
  • Wichtig:
  • Einnahmen aus der Stromeinspeisung gelten weiterhin als wirtschaftlicher Betrieb
  • Gewinne können steuerpflichtig sein, allerdings gibt es mögliche Steuerbefreiungen 

E-Sport wird gemeinnützig anerkannt 

  • Ab dem 1. Januar 2026 wird E-Sport als gemeinnütziger Zweck anerkannt.
  • Damit erhalten Vereine, die E-Sport-Angebote machen, mehr Rechtssicherheit in Bezug auf ihren Gemeinnützigkeitsstatus.
  • Wichtig: Diese Änderung betrifft ausschließlich die gemeinnützigkeitsrechtliche Behandlung.
  • E-Sport wird dadurch nicht mit Sport gleichgestellt und gilt weiterhin nicht als Sport im rechtlichen oder sportpolitischen Sinne.

Fazit

Die neuen Regeln ab 2026 bringen: 

  • Mehr Geld für Vereine
  • Mehr Anerkennung und Schutz für Ehrenamtliche
  • Weniger Bürokratie
  • Mehr Rechtssicherheit bei erneuerbaren Energien 

Für viele Sportvereine bedeutet das: mehr Freiraum, weniger Papierkram und bessere Bedingungen fürs Ehrenamt!

Netzwerkbüro für „Nachhaltigkeit im Sport“ in der Lausitz hat seine Arbeit aufgenommen

27.11.2025

Nach gut zweijähriger Projektierungs- und Vorbereitungsarbeit hat das Netzwerkbüro für „Nachhaltigkeit im Sport“ in der Lausitz beim Stadtsportbund Cottbus e.V. im Herbst seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist der Aufbau und die Etablierung einer „nachhaltigen Sportregion Lausitz“ und die Unterstützung der Vereinslandschaft bei der Transformation hin zu einem nachhaltigeren Sportvereinsbetrieb – sowohl ökologisch als auch ökonomisch und sozial. Projektpartner sind die Kreissportbünde Spree-Neiße, Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz und Dahme-Spreewald sowie der Landessportbund Brandenburg und die Imagekampagne „Krasse Lausitz“.

Geplant sind in den nächsten Monaten und Jahren regelmäßige

  • Netzwerktreffen
  • Informationsveranstaltungen
  • ein digitaler Leitfaden „Nachhaltige Sportveranstaltungen“
  • die Entwicklung und Vergabe des Gütesiegels „Nachhaltiger Sportverein“
  • sowie eine Lotsenfunktion bei Akquise von Fördermitteln aus Landes- und Bundesprogrammen.

Neben den Sportvereinen kann das Netzwerkbüro durch die Bündelung von Wissen und Erfahrung auch für Kommunen bzgl. der Betreibung und der Sanierung der kommunalen Sportanlagen beratend zur Seite stehen. Der Fokus liegt jedoch primär auf den Sportanlagen der Vereine.

Geleitet wird das vierköpfige Projektteam von Jona Peters. Der 27-Jährige ist Experte auf dem Gebiet. Peters studierte in Lüneburg das Bachelor-Programm „Environmental and Sustainability Studies“, vertiefte seine Kenntnisse an der Universität Utrecht mit einem Master in „Sustainable Development“.

Das Netzwerkbüro hat seine Büroräume im Cottbuser Medienhaus (Straße der Jugend 54) bezogen.

Kontakt:
Jona Peters (Leiter Netzwerkbüro)
Tel.: +49 155 6574 6466
E-Mail: peters@stsb-cb.de

Übungsleiter C – Aufbaulehrgang

26.11.2025

Der Aufbaulehrgang stellt die zweite Stufe der Ausbildung zur Übungsleiter C Lizenz dar. Aufbauend auf dem Grundlehrgang werden weiterführende Inhalte zur Kompetenzsteigerung des Übungsleiters behandelt. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die praktische Gestaltung von gesundheits- und fitnessorientierten Bewegungsangeboten für alle Zielgruppen.

Inhalte:
• Entwicklung eines Breitensportverständnisses
• Vermittlung von Koordination und Kondition
• Altersspezifische Spiel- und Bewegungsformen
• Pädagogische und psychologische Betreuungsaspekte

Ort: Spremberg, Berufsorientierende Oberschule
Termine: 07./08., 14.,/15., 21. und 22.03.2026
Gebühr: 130,00 Euro
Anmeldung bis: 03.03.2026
Voraussetzung: abgeschlossener Grundlehrgang

 

    Tiefe Trauer um Hans-Joachim Balting

    28.10.2025

    Der Kreissportbund/ die Kreissportjugend und die Sportvereine des Landkreis Spree Neiße trauern. Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir die Nachricht über den Tod unseres Gründungs- und langjährigen Vorstandsmitglieds Hans-Joachim Balting vernommen.

    Wir haben Hans-Joachim Balting, der den meisten unter seinem Spitznamen „Pico“ bekannt war, lieben und schätzen gelernt. Neben seinem unermüdlichen Einsatz für den Volleyballsport, hatte Pico während seiner Vorstandstätigkeit stets ein offenes Ohr und ein großes Herz für die vielfältigen Anliegen der Sportvereine. Ein großer Sportsmann ist von uns gegangen und hinterlässt eine Lücke in der Sportwelt des Landkreises Spree Neiße.

    Der Kreissportbund und die Kreissportjugend spricht ihr tiefstes Mitgefühl aus und wünscht den Familienangehörigen viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

    Ruhe in Frieden Pico

    Ehrenamt im Rampenlicht: Sportland erneut auf der Suche nach den Sportsympathiegewinnern

    10.09.2025

    Unbezahlt und oft ungesehen, dafür überall und unbezahlbar: Brandenburgs Ehrenamtliche im Sport sind Garant und Basis für den Erfolg des Sportlandes und die Liebe hunderttausender Märkerinnen und Märker zum Sport. Zehntausende dieser Helferinnen und Helfer sorgen selbstlos und voller Hingebung in ihrer Freizeit nicht nur dafür, dass der Trainingsalltag in den Vereinen funktioniert. Sie erschaffen oftmals auch einen Hort der Geborgenheit und eine Möglichkeit für Brandenburgs Gesellschaft, zusammen zu kommen und Gemeinschaft zu spüren und zu leben. Um diese besonderen Menschen zumindest einmal im Jahr ins Rampenlicht zu rücken, geht das Sportland nun auch 2025 auf die Suche nach den „Sympathiegewinnern im Sport“.

    Mit diesem Ehrenamtswettbewerb geben der Landessportbund Brandenburg und die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH Vereinen, Verbänden, Aktiven, Angehörigen und auch Fans bereits zum 22. Mal die Möglichkeit, ihrer „guten Seele des Vereins“ auf eine besondere Art und Weise „Danke“ zu sagen.
    Und das ist ganz leicht: Einfach Bewerbungsbogen ausfüllen und abschicken. Das kann jeder. Zumal es in jedem Verein die „Unverzichtbaren“ gibt, die von morgens bis abends für ihren Sport, für ihr Team da sind, die auch am Sonntagabend die Trikots waschen oder unter der Woche am Beckenrand anfeuern. Dabei ist es vollkommen egal, ob es Übungsleiterinnen oder Sportwarte, Teambetreuer, Kampfrichterinnen oder Vorstandsmitglieder sind. Wichtig sind allein ihr großes Herz für den Sport und ihr unermüdlicher Einsatz für ihren Verein.

    20 dieser Ehrenamtlichen werden auch 2025 durch eine Jury zu den Siegerinnen und Siegern gekürt und erhalten neben der großen Bühne und einem Siegerpokal auch eine Prämie von 350 oder 500 Euro für ihren Verein.

    Vorschläge für die Sportsympathiegewinner gehen über den entsprechenden Bewerbungsbogen (siehe Download-Box) bis zum 30. Oktober 2025 zu Händen von Antje Edelmann an die LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH, Steinstraße 104-106, 14480 Potsdam oder per E-Mail an edelmann@lotto-brandenburg.de.

    Hier findet ihr den Bewerbungsbogen >>>

    Foto: LSB Brandenburg

    Übungsleiter C Grundausbildung im November

    09.09.2025

    Übungsleiterausbildung beim Kreissportbund Spree- Neiße e.V.

    Für alle, die sich in Ihrem Verein als Übungsleiter, Trainer engagieren und Ihre Erfahrungen weitergeben möchten, bietet der Kreissportbund Spree- Neiße e.V. die Möglichkeit, die Übungsleiter C-Lizenz (Breitensport) noch in diesem Jahr zu beginnen.

    Den ersten Schritt bildet dafür der Grundlehrgang, der vom 08.11. – 23.11. jeweils Samstag und Sonntag in Spremberg stattfindet. Hier werden für die zukünftige ehrenamtliche Arbeit die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Dabei ist der Grundlehrgang der erste von drei Bausteinen zur C-Lizenz. Ziel des Grundlehrganges ist es, den Aufbau und die  methodisch richtige Reihenfolge der Inhalte in einer Trainingseinheit zu vermitteln.

    Grundlehrgang 50 LE
    Ort: Spremberg, Berufsorientierende Oberschule
    Termine: 08. & 09.11. – 15. & 16.11. – 22.11. & 23.11.2025
    Gebühr:  120,00 Euro
    Anmeldung bis: 31.10.2025

    hier kommt ihr zu unserer online Anmeldung >>>

    Job Shadowing bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand & Cortina

    21.08.2025

    Du bist zwischen 18 – 35? Dann aufgepasst, die Brandenburgische Sportjugend hat ein Angebot für euch!

    Die Brandenburgische Sportjugend bietet jungen Sportfachkräften eine einmalige Gelegenheit, die Olympischen Winterspiele 2026 aus pädagogischer Perspektive zu erleben – und ich möchte euch herzlich bitten, diese Ausschreibung an potenziell Interessierte in eurem Umfeld weiterzuleiten.

    Was wird geboten? Im Rahmen eines Erasmus+ Sport-Projekts findet vom 03. bis 12. Februar 2026 ein Job Shadowing in Mailand statt, inklusive Besuch der Olympischen Winterspiele in Cortina. Der Fokus liegt auf inklusiver Wertevermittlung, Bewegungsförderung und interkulturellem Austausch.

    Highlights des Programms:

    • Hospitation in einer Mailänder Bildungseinrichtung
    • Methodenwerkstatt zu Integration durch Sport
    • Austausch mit internationalen Fachkräften
    • Besuch von mindestens drei olympischen Wettkämpfen
    • Öffentlichkeitsarbeit, Workshops & sportliche Aktivitäten

    Teilnahmebedingungen:

    • Alter: 18–35 Jahre
    • Aktive Tätigkeit im Bereich Sport oder Bewegungsförderung
    • Offenheit für interkulturellen Austausch
    • Teilnahme am Vorbereitungstreffen (Termin folgt)

    Kosten: Der Eigenanteil beträgt 1.200 Euro – Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und Programmkosten sind größtenteils abgedeckt. Eine Unterstützung durch den eigenen Verein/Verband ist wünschenswert.

    Bewerbungsschluss: 30. September 2025

    Alle Informationen zum Programm und zur Bewegung befindet sich im Anhang oder unter:

    2. Brandenburger Sportkongress

    07.07.2025

    Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

    am 20.09.2025 findet in Potsdam der 2. Brandenburger Sportkongress des Landessportbundes Brandenburg statt.
    Der Sportkongress ist eine Weiterbildung für Übungsleitende, Pädagogische Fachkräfte, Sportlehrkräfte und generell Sportinteressierte.
    Es warten neben spannenden und interessanten Workshops auch echte Olympische und Paralympische Sieger auf euch!

    Also seid dabei – Flyer und Programm anbei!

    Der Sportkongress ist als Weiterbildung für Lizenzen (B/C) mit 8 LE anerkannt und sogar auch als Weiterbildung für Sportlehrkräfte durch das MBJS.
    Mit einer Teilnahmegebühr von 50€ habt ihr einen gut gefüllten Tag voller neuer Ideen, tollen Referent*innen und viel Bewegung!
    Ebenso warten Bewegungsstationen, Gesprächsinseln, Foodtrucks (Selbstzahler) sowie kleine Snacks und ein Coffeebike (kostenfrei) auf euch!

    Hier geht es direkt zur Anmeldung >>> 2. Brandenburger Sportkongress <<<

    Bei weiteren Fragen meldet euch bei:
    Martina Tornow
    Landessportbund Brandenburg e.V.
    Tel.:       0331/58 567 164
    Mail:      tornow@lsb-brandenburg.de

    Hier findet ihr den Flyer zum 2. Brandenburger Sportkongress >>>

    Hier findet ihr den Workshopplan >>>

    Ausschreibungen Leiter, Referent und Assistenz für das Netzwerkbüro Nachhaltigkeit im Sport

    15.04.2025

    Das Netzwerkbüro „Nachhaltigkeit im Sport“ hat als Ziel in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund Cottbus, dem Kreissportbund Spree-Neiße, Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz und Dahme Spreewald sowie dem Landessportbundes Brandenburg und dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport eine nachhaltige Sportregion Lausitz zu entwickeln.

    Der Stadtsportbund Cottbus e.V. ist ein freiwilliger Zusammenschluss von 142 Sportvereinen und 6 Sportfachverbänden der Stadt Cottbus/Chóśebuz mit fast 25.000 organisierten Mitgliedern. Er versteht sich als Bindeglied zwischen den ihm angeschlossenen Vereinen und repräsentiert in seiner Selbständigkeit die Selbstverwaltung des Sports.

    Der Vorstand des Stadtsportbund Cottbus e.V. will zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen besetzen:

    • Leiter (m/w/d) des Netzwerkbüros Nachhaltigkeit im Sport
    • Referent (m/w/d) des Netzwerkbüros Nachhaltigkeit im Sport
    • Assistenz (m/w/d) des Netzwerkbüros Nachhaltigkeit im Sport

    Die Stellenausschreibungen finden Sie weiter unten.


    Richten Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit der Angabe Ihrer Vergütungsvorstellung und des frühestmöglichen Eintrittstermins bitte bis zum 20.04.2025 elektronisch an vorstand@stsb-cb.de.

     Downloads

    Stellenausschreibung Leitung.pdf (157,31 KiB)

    Stellenausschreibung Assistenz.pdf (155,54 KiB)

    Stellenausschreibung Referent.pdf (158,29 KiB)