Kategorie-Archiv: Allgemein

Comeback: Sportland kehrt aus dem Lockdown zurück

02.06.2021

Endlich ist es soweit: Ab dem 3. Juni können so gut wie alle Aktiven des Sportlandes wieder in ihren Sport, in ihren Verein zurückkehren. Denn nach dem heutigen (01.06.) Beschluss des Landeskabinetts werden viele Einschränkungen der Pandemiemaßnahmen mit dem Inkrafttreten der neuen Eindämmungsverordnung am 3. Juni wegfallen. Dann ist der Kontaktsport im Freien ohne Personenbeschränkung und ohne Tests wieder möglich. Erlaubt ist zudem auch der Sport mit Kontakt in der Halle – dort allerdings noch mit einer Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 30 und unter der Voraussetzung aktueller negativer Tests. Wie Ministerpräsident Dietmar Woidke in einem Statement hinzufügte, fallen darunter auch die für den Schulbesuch verpflichtenden Tests. Außerdem dürfen, so heißt es in der Pressemitteilung der Staatskanzlei weiter, die Schwimmerinnen und Schwimmer des Landes wieder ins kühle Nass, um zu trainieren – anfangs (ab 3. Juni) zwar nur in den Freibädern, ab 11. Juni öffnen dann aber auch die Schwimmhallen.
Der Schulsport für Schülerinnen und Schüler ist wieder uneingeschränkt möglich.

Öffnungsschritte im Überblick

Outdoor (ab 3. Juni):

Bei der Nutzung von Sportanlagen unter freiem Himmel gilt nur noch: Zutritt für Aktive, die keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Mannschaften können also draußen wieder trainieren und spielen. Schwimmerinnen und Schwimmer können ab diesem Tag wieder Freibäder nutzen.

Indoor (seit 1. Juni):

In geschlossenen Räumen muss auf Folgendes geachtet werden:

  • die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,
  • Zutritt nur für Aktive, die einen Termin haben, keine Symptome einer möglichen COVID-19-Infektion aufweisen, negativ auf eine COVID-19-Infektion getestet sind,
  • die Personendaten aller Sportlerinnen und Sportler müssen in einem Kontaktnachweis zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden,
  • Maskenpflicht in den Umkleideräumen,
  • Untersagung der gemeinsamen Ausübung von Kontaktsport mit mehr als 30 Sportlerinnen und Sportlern,
  • regelmäßiges Lüften.

Indoor (ab 3. Juni)

Ab diesem Tag gelten auch die Schultests für den Testnachweis im Sportbetrieb. Die Landesregierung erklärt: „Schülerinnen und Schüler können, sofern sie noch nicht volljährig sind, als Testnachweis eine von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten Selbsttests vorlegen. […] Damit gilt die gleiche Regelung wie in Schulen auch für den Sport. Kinder im Alter unter 6 Jahren sind von der Testpflicht auch hier befreit.“

Indoor (ab 11. Juni)

Schwimmerinnen und Schwimmer können nun auch wieder in die Schwimmhallen zurück.

Alle Öffnungen und Regelungen werden erst wirksam, wenn die entsprechende Eindämmungsverordnung aktualisiert und veröffentlicht wurde.

Start der Kita Olympiaden

25.05.2021

Nach langem Warten konnten wir heute mit unseren Kita Olympiaden im Landkreis Spree Neiße starten. Leider in diesem Jahr noch dezentral und natürlich unter Einhaltung der Corona Regeln, aber besser als nichts.

Nach dem Motto „Immer in Bewegung mit Fritzi“ ging es diese Woche nach Guben. Gemeinsam mit Simone Liese, Koordinatorin für Kinder, Jugend und Sport der Stadt Guben, wurden die sportlichsten Vorschulkinder der Kita Kinderträume, Montessori und Waldhaus ermittelt.

Am Ende waren alle Teilnehmer die Gewinner und es war einfach schön die Kids in Bewegung und mit leuchtenden Kinderaugen zu sehen.

Wichtige Hinweise des Ministeriums zu aktuellen Lockerungen

17.05.2021

Mit dem zunehmenden Erfolg im Kampf gegen die Pandemie kommt nun auch wieder Bewegung in das Sportland. Die bereits erfolgten bzw. von der Landesregierung angekündigten Lockerungen der Pandemiemaßnahmen lassen vermehrt den Trainingsbetrieb auf Sportplätzen und bald auch in Sporthallen wieder zu – unter bestimmten Bedingungen. Die wichtigsten: Die Inzidenzzahlen in den jeweiligen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten müssen stabil unter 100 sein und die obligatorischen Hygienemaßnahmen greifen. Zu diesen Grundpfeilern der Öffnungen für die gesamte Gesellschaft gesellen sich noch einige sportspezifische Bedingungen. Welche das sind, hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) in einer Übersicht für die Aktiven des Sportlandes zusammengefasst.

Übersicht des MBJS zu den Regeln im Sport

In der Übersicht sind darüber hinaus auch Regelungen für die Wartung von Sportstätten bzw. -geräten sowie die Pflege von Tieren im Rahmen des Sportbetriebs enthalten. Die wichtigsten Antworten finden Sie gleich hier:

Die Größe der Trainingsgruppen ist derzeit in allen Altersklassen begrenzt. Während diese Begrenzung für kontaktlosen Sport im Freien am 21. Mai fällt, bleibt sie für den Kontaktsport erst einmal noch bestehen. Zählen dabei auch Geimpfte und Genesene mit dazu?

Nein. Geimpfte und Genesene zählen bei zahlenmäßigen Begrenzungen nicht mehr mit. Das heißt, sie werden nicht miteingerechnet, wenn es um die Gruppengröße geht. Das gilt im Übrigen auch für reine Kindergruppen.

Der Kontaktsport im Freien wird ab 21. Mai wieder erlaubt. Auf was ist dabei zu achten?

Alle Personen müssen symptomfrei sein. Entsprechende Symptome sind laut MBJS unter anderem Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber sowie Geruchs- oder Geschmacksverlust. Aussetzen müssen auch die Aktiven, bei denen ein sonstiger Anhaltspunkt für eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Zudem muss ein negativer Test gemäß § 2 Nummer 7 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vorliegen.

Was muss beim Indoor-Sport, der ab 1. Juni unter strengen Bedingungen wieder möglich sein wird, beachtet werden?

Zunächst erst einmal: Was für den Kontaktsport im Freien gilt, ist auch für den kontaktlosen Indoor-Sport nötig – nämlich Symptomfreiheit und ein negativer Test. Darüber hinaus müssen unter anderem der Zutritt gesteuert, Termine im Voraus vergeben und das Abstandsgebot stets eingehalten werden. Letzteres sorgt auch dafür, dass die Maximalzahl einer Trainingsgruppe von der Raumgröße abhängt. Zudem muss regelmäßig gelüftet werden.

Welche Art Tests sollten Aktiven vorweisen können?

Für den Bereich des Sports kommen im Wesentlichen zwei Varianten eines Testnachweises in Betracht:  Dazu gehört der schriftlich oder digital ausgestellte Nachweis eines Testzentrums, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Auch ein Nachweis auf Grundlage eines sog. Selbsttests, der ebenfalls nicht älter als 24 Stunden sein darf, ist möglich. Die Selbsttests müssen gemäß § 2 Nummer 7 lit.a) COVID-19-Schutzmaßnamen-Ausnahmeverordnung „vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfinden, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist“. Was dies genau im Einzelnen für Sportausübende, Trainerinnen und Trainer und die Vereine bedeutet, wird das MBJS noch separat erläutern und anschließend auch an dieser Stelle veröffentlicht.

Gelten auch bei der Testpflicht Ausnahmen?

Ja. Die Testpflicht gilt nicht für geimpfte und genesene Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impf- bzw. Genesenennachweises sind und diesen Nachweis erbringen (gem.§ 2 Nr. 2 bis 5, § 3 Abs. 2 sowie § 7 Abs. 2 der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung), denn sie sind negativ Getesteten gleichgestellt.

Aktuelle Eindämmungsverordnung (gilt bei einer Inzidenz unter 100)

Bundesnotbremse (gilt bei einer Inzidenz über 100)

Vier Euro pro Vereinsmitglied für Hygienemaßnahmen

29.04.2021

Im Dezember wurde sie vom Landtag beschlossen, nun fließt sie – die finanzielle Unterstützung für Sportvereine bei der Durchführung der Hygienemaßnahmen. In den nächsten Tagen werden alle 3.003 Vereine des Sportlandes diese besondere Art der Corona-Hilfe in ihre Kassen gespült bekommen – pauschal und antragslos. Denn ausgezahlt werden die vier Euro pro Vereinsmitglied heute direkt über den Landessportbund, der diese finanzielle Hilfeleistung durch das Land bereits im Herbst 2020 vorgeschlagen und anschließend vorangetrieben hatte. „Diese zusätzliche Unterstützung für unsere Vereine ist ein klares Signal an das Sportland mit seinen mehr 340.000 Mitgliedern, dass unsere Leistungen, aber auch unsere Probleme nicht vergessen werden“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Neubert. „Großer Dank dafür gebührt den Landtagsabgeordneten, vor allem aber auch unserer Finanzministerin Katrin Lange und unserer Sportministerin Britta Ernst, die sich für diese Förderung eingesetzt haben.“

Gleichzeitig aber sieht Neubert dieses deutliche Signal – immerhin geht es um knapp 1,4 Millionen Euro – auch als Verpflichtung des Landes, den Vereinen sobald es die Umstände zulassen, die praktische Umsetzung der Hygienemaßnahmen zu ermöglichen. „Der Großteil unserer Vereine hat seit Monaten ausführliche Hygienepläne in den Schubladen, die ihre Funktionalität auch schon in der Praxis bewiesen haben. Durch die neue finanzielle Unterstützung erhalten sie einen Zuschuss, diese Pläne an die neuen Gegebenheiten anzupassen, um so den Sport auch unter den aktuellen Bedingungen und Einschränkungen sicher durchführen zu können. Der erhöhte Aufwand muss aber auch bei den künftigen Entscheidungen über Pandemiemaßnahmen und Hilfen der Landesregierung unbedingt weiter berücksichtigt werden.“

Neue Corona-Regeln: Wichtige Antworten für Vereine

Die neue Eindämmungsverordnung des Landes, die zum Teil auf die Bundesnotbremse verweist, ermöglicht bei einer Inzidenz über 100 das kontaktlose Sporttreiben im Freien für Kinder unter 14 Jahren. Bedingungen: Neben der Maximalanzahl von fünf Kindern in einer Gruppe müssen Anleitungspersonen einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. Unter den Übungsleitern des Landes ist nun vor allem eine Frage bei der Umsetzung aufgetaucht: Welche Art an Test ist erlaubt? Das zuständige Ministerium für Jugend, Bildung und Sport verweist auf Anfrage des Landessportbundes lediglich auf den Passus in der Bundesnotbremse (§ 28b Absatz 9 Satz 1), in dem es heißt: „Anerkannte Tests im Sinne dieser Vorschrift sind In-vitro-Diagnostika, die für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt sind und die auf Grund ihrer CE-Kennzeichnung oder auf Grund einer gemäß § 11 Absatz 1 des Medizinproduktegesetzes erteilten Sonderzulassung verkehrsfähig sind.“ Doch was heißt das für die Praxis? Nach diesem Passus sind sowohl Schnelltests als auch Antigen-Tests zur Eigenanwendung erlaubt. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat eine Liste an entsprechend zugelassener Schnelltests bzw. Selbsttests zusammengestellt. Die durchgeführten Tests müssen dokumentiert und 14 Tage aufbewahrt werden. (Siehe § 1 Satz 4 der aktuellen Eindämmungsverordnung)

Zur Übersicht der erlaubten Schnelltests

Zur Übersicht der erlaubten Selbsttests

Auch die Bedingungen, unter denen die verschärften Einschränkungen wieder aufgehoben werden, sind in der Bundesnotbremse neu geregelt. Dort heißt es: „Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen […] an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen […] außer Kraft. Sonn- und Feiertage unterbrechen nicht die Zählung der […] maßgeblichen Tage.“ Die Landkreise und kreisfreien Städte geben die entsprechenden Tage bekannt, ab denen die Maßnahmen in der jeweiligen Region nicht mehr gelten.

Weitere Informationen zu den aktuell gültigen Regeln gibt es hier:

Märkische Umsetzung der Bundesnotbremse mit Licht und Schatten für Brandenburger Vereinssport

Siebte Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg

Gemeinsame Stimme des Sports an die Landesregierung

30.03.2021

Zehn Kreis- und Stadtsportbünde unseres Landes Brandenburg haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben, initiiert vom Kreissportbund Dahme-Spreewald e.V., an die Landesregierung gewannt und auf die bestehende Situation und Notwendigkeit der Beachtung des Kinder- und Jugendsports in Pandemiezeiten nachdrücklich hingewiesen.

Wir fordern die sofortige Nachbearbeitung der Verordnungen und die Öffnung des Sports.

Pandemiegerechte Bewegung im Verein ist ein potentieller Weg, keine Gefahr

Die SARS-CoV-2, Covid 19 Pandemie mit veränderten Mutationen, ist für die gesamte Menschheit eine schwere Prüfung. Dass ab gewissen Inzidenzwerten Einschränkungen des öffentlichen Lebens notwendig sind, wissen wir alle und stehen dazu.

Fest steht aber auch, dass gerade Sport und Bewegung an der frischen Luft eine wichtige Prophylaxe darstellt. Das Sport bei gewissen Inzidenzwerten nur kontaktlos getrieben werden kann, ist uns auch bewusst. Doch auch die Psyche, vor allem von Kindern, darf hier nicht außer Acht gelassen werden.
Alle Sportvereine hatten im Vorfeld des letzten Lockdowns klare Regeln und Hygienekonzepte erarbeitet, die eben diesen kontaktlosen Sport, vor allem für den Kindersport ermöglicht hätten.

Die Nichtberücksichtigung dieser Konzepte stellt ein Misstrauensvotum gegenüber dem organisierten Breitensport und damit insbesondere seinen bestens ausgebildeten Trainern und Übungsleitern dar. Gerade im organisierten Sport, sind Kinder besser zu Händeln, als auf jedem Spielplatz, auf jeder Straße und an den Treffpunkten, wo Kontakte stattfinden.

Unter Berücksichtigung der erarbeiteten Hygienekonzepte, sind und waren unsere gut ausgebildeten Trainer in der Lage Trainingsprogramme zu entwickeln, mit denen Kindergruppen kontaktlos, aber in sozialer Interaktion, ausreichend Bewegung haben können. Die Vermittlung von Hygieneregeln an unsere Kinder durch vertraute Personen, stellt in unseren Augen einen unschätzbaren pädagogischen Wert dar. Die
im vertrauten Kreis der Sportgruppe erlernten Verhaltensweisen, werden durch die Kinder besser verstanden und in das tägliche Leben integriert. So kann der Sport helfen erforderliche Maßnahmen zu erklären und umzusetzen.

Das Sperren von weitläufigen Sportplätzen ist aus unserer Sicht ein falsches Signal, wenn zur gleichen Zeit auf Spielplätzen und Gehsteigen ein unkontrolliertes Kontakt Geschehen stattfindet. Mit permanenten Testungen der zum Einsatz kommenden Übungsleiter/Trainer, kann verhindert werden, dass wie befürchtet Übertragungen/Ansteckungen stattfinden.

Bei zukünftigen Lockdown Entscheidungen fordern wir von den Entscheidungsträgern, gerade den Kindersport als letztes zu verbieten. Es um durchorganisiertes Training mit Abstand an der frischen Luft. Dabei muss auch vor allem der Gesundheitsaspekt von Motorik, Herz und Kreislauf Stabilisierung, Fettverbrennung und psychologische
Stabilität in Betracht gezogen werden.

Mit unserer Unterschrift bekunden wir, dass wir Sportler, hier vor allem die gut ausgebildeten Übungsleiter und Trainer, wiederholten Sperrungen von Sportplätzen und Trainingsbetrieb von Kindern unter den vorgenannten Bedingungen, ablehnend gegenüberstehen.
Mit der Forderung an alle Entscheidungsträger, diese unsere Hinweise künftig in die Überlegungen einzubeziehen, wünschen wir für uns allen gemeinsam maximale Erfolge im Kampf gegen die Pandemie.

Unterstützt und befürwortet durch:
Kreissportbund Dahme-Spreewald e.V.
Kreissportbund Prignitz e.V.
Kreissportbund Ostprignitz-Ruppin e.V.
Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V.
Kreissportbund Uckermark e.V.
Kreissportbund Havelland e.V.
Kreissportbund Teltow-Fläming e.V.
Kreissportbund Spree-Neiße e.V.
Kreissportbund Barnim e.V.
Stadtsportbund Frankfurt (Oder) e.V.
Stadtsportbund Cottbus e.V.

Kinderschutz im Sport – Online Seminar

10.03.2021

LANDESWEITES ONLINE-KOMPAKTSEMINAR
Donnerstag, 06. Mai 2021 von 17.30 bis 20.30 Uhr

Das Seminar wendet sich an Vertreter/-innen und Übungsleiter/-innen mit Verantwortung für die Kinder- und Jugendarbeit in Sportvereinen und Sportverbänden. Es vermittelt wichtige Kenntnisse und Erfahrungen zum Thema Gewalt, sexualisierte Gewalt und Missbrauch sowie Handlungsanleitungen zum Aufbau eines Kinderschutzkonzeptes im Verein.

Mithilfe verschiedener Online-Seminarmethoden werden folgende Inhalte vermittelt:

 Sensibilisierung für das Thema
 Informationen zum Kinderschutz, Lehrfilm
 Anzeichen von Kindeswohlgefährdung und Vorgehensweise
 Einschätzung des Gefährdungsrisikos im Verein
 Wie können Sportvereine eigene Kinderschutzkonzepte entwickeln?
 An wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche?

Anmeldung: bis zum 26.04.21
per E-Mail an s.mueller@sportjugend-bb.de
mit folgenden Angaben: Name, Vorname, Adresse, Verein o. Verband

Beginn: 17.30 Uhr Ende: 20.30 Uhr
Ort: Online-Seminar mit Zoom (ein Link wird vor Seminarbeginn an die Teilnehmer/-innen per E-Mail verschickt)
TN-Beitrag: das Seminar ist kostenlos
Info: 5 LE zur Verlängerung DOSB-Lizenzen und Juleica (incl. 1 LE Vorbereitung)

Bitte beachten: Mehrfachanmeldungen mit nur einer E-Mailadresse sind nicht möglich. Pro Person muss eine Adresse verwendet werden.

Steffen Müller Brandenburgische Sportjugend im LSB e.V.

TRANSPARENZREGISTER: GEBÜHRENBEFREIUNG FÜR VEREINE MÖGLICH

09.03.2021

Ein eingetragener Sportverein ist bekanntlich im Vereinsregister enthalten – soweit so gut.

Doch seit 2017 gibt es im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Geldwäsche auch noch das Transparenzregister. In dem müssen alle Gesellschaften und Unternehmen erfasst sein – sowie eben auch Vereine. Allerdings gibt es für die eine Erleichterung. Statt aktiv eine zusätzliche Anmeldung in dieses Register von den Vereinen zu verlangen, hat der Gesetzgeber entschieden, die Daten der Vereine automatisch aus dem Vereinsregister zu übernehmen. Das erspart den Vereinen und ihren Vorständen zwar Arbeit, die fälligen Jahresgebühren (4,80 Euro) für den Eintrag indes nicht.

Auf Antrag aber können sich Sportvereine von dieser Gebührenpflicht zukünftig befreien lassen:

  • Zur Antragstellung bedarf es einer gültigen Emailadresse. Nach der Registrierung und dem Login auf www.transparenzregister.de, bedarf es weiterer Angaben unter dem Menüpunkt „Erweiterte Registrierung aufrufen“.
  • Danach bitte anklicken „Wirtschaftlich Berechtigte in das Transparenzregister eintragen“ unter Art der Registrierung anschließend „Unternehmen/ Institution“ auswählen und auf der nachfolgenden Seite alle erforderlichen Daten eingeben.
  • Im Anschluss steht unter „Meine Daten“ das Antragsformular „Antrag gem. § 24 Abs. 1 Satz 2 GwG“ zur Verfügung. Dieses ist auszufüllen und folgenden Dokumente sind als *.pdf-Datei hochzuladen bzw. innerhalb von 14 Tagen nachzureichen.

Zusätzlich einzureichen sind:

  • Die aktuelle Bescheinigung des Finanzamtes über die Verfolgung des steuerbegünstigten Zweckes im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung
  • Der Nachweis über die Identität des Antragsstellers (z.B. ein Scan des Personalausweises oder Reisepasses)
  • Einen Nachweis, der die Berechtigung belegt, dass der Antragssteller für die Vereinigung handeln darf (z.B. eine Vollmacht oder ein Nachweis der gesetzlichen Vertretungsbefugnis)

Der Antrag ist jährlich zu stellen und eine rückwirkende Befreiung für vor dem Jahr der Antragstellung liegende Gebührenjahre ist nicht möglich gem. § 4 Abs. 3 TrGebV.

Das MBJS informiert zur aktuellen Situation im Sport

08.03.2021

Auf ihrer Hompage informiert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zur aktuellen Situation

Dabei heißt es: „Die Bekämpfung des Coronavirus und seiner Mutantanten erfordert weiter Maßnahmen. Sie sind in der Eindämmungsverordnung der Landesregierung festgeschrieben. Das Recht auf gute Bildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen ist ein hohes Gut. Sofern im Einzelfall eine Allgemeinverfügung eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt aufgrund § 26 der Sechsten Eindämmungsverordnung nichts Anderes regelt, gilt Folgendes:“

  1. Der Sportbetrieb auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr ist in dokumentierten Gruppen zulässig. Umkleiden und Sanitäranlagen dürfen genutzt werden. Bei der Berechnung der Personenzahl bleibt das begleitende Funktions- oder Aufsichtspersonal unberücksichtigt.
  2. Für Personen ab dem vollendeten 14. Lebensjahr ist eine kontaktfreie Sportausübung auf allen Sportanlagen unter freiem Himmel erlaubt, mit bis zu 10 Personen in dokumentierten Gruppen. Die Nutzung von Umkleiden und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt.
  3. Auf weitläufigen Außensportanlagen (ab 1.600 qm) dürfen mehrere Personengruppen nach den Regelungen 1 und 2 (s.o.) Sport auf einer Sportanlagen gleichzeitig ausüben, sofern die Betreiberin oder die Betreiberin der Anlage gewährleistet, dass einzelnen Personengruppen eine Mindestfläche von 800 qm zur Sportausübung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird (Golfplätze, Fußballplätze, Leichtathletikstadien).“

Für den Profisport sind weitere Ausnahmen unter Corona Aktuell | Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) (brandenburg.de)

geregelt.

Wir wünschen besinnliche Weihnachten

18.12.2020

Der Vorstand, die Geschäftsstelle und das gesamte Team des Kreissportbund Spree Neiße e.V. wünscht Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.

Mit diesem traditionellen Gruß zum Jahresabschluss möchten wir uns ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen, für Ihren Einsatz für den Sport im Landkreis und die angenehme Zusammenarbeit bedanken.